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Rechtsprechung der Apostolischen Signatur über Verwaltungsstreitigkeiten
 
 

Oberster Gerichtshof der Apostolischen Signatur
Decretum Congressus vom 06.02.2015, Prot. N. 47390/12 CA


Kläger Rev.dus X
Belangte Partei Congregatio pro Clericis
Gegenstand Renuntiationis causae civili
Fundstelle IC 61/121 (2021) 431-435
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Übersetzungen hisp., IC 61/121 (2021) 431-435
Inhalt Recursus non est admittendus ad disceptationem.
Rechtsquellen 
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Legenda
 
Canones des CIC1983
Alle in den Entscheidungen (sowohl im Teil in iure als auch im Teil in facto) erwähnten Canones sind als Quellen angegeben.
In Fettschrift werden diejenigen Canones angezeigt, die den Hauptgegenstand der Entscheidung bilden oder zu denen die Entscheidung ein Auslegungsprinzip formuliert.
In Kursivschrift werden diejenigen Canones des CIC von 1983 angezeigt,
- die nicht im Text der Entscheidung genannt sind, mit denen sich die Entscheidung aber befasst;
- die denjeingen Canones des CIC1917 entsprechen, von denen die - vor 1983 gefällte - Entscheidung handelt.

Andere Quellen
Es werden alle Quellen angegeben, die im Text Entscheidung (in iure oder in facto) erwähnt sind.
CIC cann. 1284; 1288; 1362
1Cor 6, 1-6
Leitsätze
1. Non inficitur violatione legis in decernendo decisio competentis Curiae Romanae Dicasterii quae statuat Ordinario facultatem habere actionem in foro civili inchoandi ad bona ecclesiastica tuenda atque ad rem vigilantiam exercitandam (in casu non agebatur de actione criminali, iam extincta).
2. Ex qua facultate agnita, praesertim in clericum deducta, concludi nequit causam in foro civili inchoatam non esse actum extraordinariae administrationis vel esse immunem a periculo scandali.
Cf. maximae decreti definitivi sub prot. n. 47390/12 CA.
1. Keine Gesetzesverletzung in decernendo stellt die Entscheidung des zuständigen Dikasteriums der römischen Kurie dar, ein Ordinarius habe die Befugnis, vor dem weltlichen Gericht eine Klage einzubringen, um um kirchliche Güter zu bewahren und die diesbezügliche Aufsicht zu führen. (Im vorliegenden Fall hatte es sich nicht um eine - bereits verjährte - Strafklage gehandelt.)
2. Aus der Anerkennung dieser Befugnis, insbesondere wenn sie gegenüber einem Kleriker ausgeübt wird, kann nicht abgeleitet werden, eine vor dem weltlichen Gericht eingebrachte Klage wäre kein Akt der außerordentlichen Verwaltung oder frei von der Gefahr des Ärgernisses.
Vgl. Leitsätze Prot. N. 47390/12 CA .
 Italienisch - Französisch
Kommentare J. Canosa, «Las distintas clases de administradores y la ponderación de bienes en la actividad administrativa de la Iglesia», IC 61/121 (2021) 447-470

Autor der Leitsätze (auf Latein): © G. Paolo Montini
Deutsche Übersetzung: © Johannes Fürnkranz

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