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Rechtsprechung der Apostolischen Signatur über Verwaltungsstreitigkeiten
 
 

Oberster Gerichtshof der Apostolischen Signatur
Decretum Secretarii vom 18.10.2013, Prot. N. 48213/13 CA


Kläger Rev.dus N.
Belangte Partei Congregatio pro Ecclesiis Orientalibus
Gegenstand Amotionis ab officio cancellarii
Fundstelle Apoll 88 (2015) 420-421
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Übersetzungen it., Apoll 88 (2015) 422-423
Inhalt Recursum in limine reicitur.
Rechtsquellen 
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Legenda
 
Canones des CIC1983
Alle in den Entscheidungen (sowohl im Teil in iure als auch im Teil in facto) erwähnten Canones sind als Quellen angegeben.
In Fettschrift werden diejenigen Canones angezeigt, die den Hauptgegenstand der Entscheidung bilden oder zu denen die Entscheidung ein Auslegungsprinzip formuliert.
In Kursivschrift werden diejenigen Canones des CIC von 1983 angezeigt,
- die nicht im Text der Entscheidung genannt sind, mit denen sich die Entscheidung aber befasst;
- die denjeingen Canones des CIC1917 entsprechen, von denen die - vor 1983 gefällte - Entscheidung handelt.

Andere Quellen
Es werden alle Quellen angegeben, die im Text Entscheidung (in iure oder in facto) erwähnt sind.
CCEO can. 255
Leitsätze
1. Episcopus eparchialis ad normam can. 255 cancellarium libere ab officio amovere potest (in casu sententia definitiva coram Echeverria diei 3 decembris 2005, prot. n. 33236/02 CA, n. 7 adducitur: «Episcopus libere potest amovere ab aliquibus officiis, quae specialem fiduciam personalem secumferunt, qualia sunt officia cancellarii et notarii. Quamquam “libere” non idem significat ac “arbitrarie”, lex intendit ut Episcopus possit disponere de personis fungentibus his muneribus etiam propter difficultates mere personales»).
2. Iuxta iurisprudentiam sufficit, ut saltem una ex causis adductis vera sit, quam ob rem asserta violatio legis in decernendo haudquaquam sustinetur.
1. Der Eparchialbischof kann nach can. 255 den Kanzler frei des Amtes entheben. (Im vorliegenden Fall wird das Endurteil coram Echeverria vom 3. Dezember 2005, Prot. N. 33236/02 CA, n. 7, angeführt: "Der Bischof kann jeglicher Ämter, die wie die Ämter von Kanzler und Notar besonderes persönliches Vertrauen mit sich bringen, frei entheben. Obwohl "frei" nicht das gleiche bedeutet wie "willkürlich", ist das Gesetz darauf ausgerichtet, dass der Bischof Verfügungen über die Personen, die diese Ämter ausüben, auch aufgrund rein persönlicher Schwierigkeiten treffen kann.")
2. Nach herrschender Rechtsauffassung ist es ausreichend, dass wenigstens einer der angeführten Gründe wahr ist, damit die Behauptung einer Rechtsverletzung in decernendo nicht aufrechterhalten werden kann.
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Kommentare C. Begus, «Adnotationes in Decreta», Apoll 88 (2015) 425-438

Autor der Leitsätze (auf Latein): © G. Paolo Montini
Deutsche Übersetzung: © Johannes Fürnkranz

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