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Rechtsprechung der Apostolischen Signatur über Verwaltungsstreitigkeiten
 
 

Oberster Gerichtshof der Apostolischen Signatur
Decretum Secretarii vom 19.02.2014, Prot. N. 48563/13 CA


Kläger Rev.dus Ordinarius [X]
Belangte Partei Congregatio pro Clericis
Gegenstand Praecepti
Fundstelle ME 131 (2016) 21-23; W.L. Daniel, Ministerium Iustitiae II, 241-246
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Übersetzungen angl.: W.L. Daniel, Ministerium Iustitiae II, 241-246; it., ME 131 (2016) 24-26
Inhalt Recursum in limine reicitur.
Rechtsquellen 
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Legenda
 
Canones des CIC1983
Alle in den Entscheidungen (sowohl im Teil in iure als auch im Teil in facto) erwähnten Canones sind als Quellen angegeben.
In Fettschrift werden diejenigen Canones angezeigt, die den Hauptgegenstand der Entscheidung bilden oder zu denen die Entscheidung ein Auslegungsprinzip formuliert.
In Kursivschrift werden diejenigen Canones des CIC von 1983 angezeigt,
- die nicht im Text der Entscheidung genannt sind, mit denen sich die Entscheidung aber befasst;
- die denjeingen Canones des CIC1917 entsprechen, von denen die - vor 1983 gefällte - Entscheidung handelt.

Andere Quellen
Es werden alle Quellen angegeben, die im Text Entscheidung (in iure oder in facto) erwähnt sind.
CIC cann. 223; 835 § 2
Leitsätze
1. Ad examen peritale usque urgendum non omnis qualiscumque dispositio presbyteris dioecesanis praecipi potest, sed tantummodo quae ad normam iuris sit et rei urgendae proportionata (cf. sententia definitiva coram Pompedda diei 6 maii 2000, n. 12, prot. n. 29240/98 CA).
2. Presbyteri utique munus sanctificandi sub Episcopi auctoritate exercent (cf. can. 835, § 2), sed eius potestas moderandi exercitium muneris sanctificandi haudquaquam aequari potest potestati illud exercitium coarctandi vel tollendi, «nisi ad normam iuris, speciatim quod attinet ad facultates ipsa lege universali concessas» (decretum Congressus diei 13 iunii 2008, prot. n. 38962/06 CA), nempe publicam celebrationem eucharistici sacrificii.
3. Invocatum praescriptum can. 223 ad exercitium iuris via administrativa tollendum pluries improbatum est (cf. sententia definitiva coram Grocholewski, diei 28 aprilis 2007, n. 14, prot. n. 37937/05 CA).
1. Um auf eine gutacherliche Untersuchung zu drängen, können Diözesanpriestern nicht Verfügungen jedweder Art vorgeschrieben werden, sondern nur solche, die nach Maßgabe des Rechts erfolgen und der Sache, auf die zu drängen ist, angemessen sind (vgl. Endurteil coram Pompedda, 6. Mai 2000, Nr. 12, Prot. N. 29240/98 CA).
2. Die Priester üben den Dienst der Heligung zwar unter der Autorität des Bischofs aus (vgl. can. 835 § 2), doch kann dessen Vollmacht, die Ausübung des Heiligungsdienstes zu regeln, keinesfalls einer Vollmacht, diese Ausübung einzuschränken oder zu unterbinden, gleichgesetzt werden, "außer nach Maßgabe des Rechts, insbesondere was die vom allgemeinen Gesetz selbst gewährten Befugnisse betrifft" (Dekret des Kongresses, 13. Juni 2008, Prot. N. 38962/06 CA), nämlich die öffentliche Feier des eucharistischen Opfers.
3. Die Berufung auf die Vorschrift des can. 223, um die Ausübung einer Rechts auf dem Verwaltungsweg zu unterbinden, ist wiederholt getadelt worden (vgl. Endurteil coram Grocholewski, 28. April 2007, Nr. 14, Prot. N. 37937/05 CA).
 Italienisch - Französisch - Portugiesisch
Kommentare C. Begus, «Commento / Note - Decretum n. 48563/2013 CA», ME 131 (2016) 27-36

Autor der Leitsätze (auf Latein): © G. Paolo Montini
Deutsche Übersetzung: © Johannes Fürnkranz

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