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Rechtsprechung der Apostolischen Signatur über Verwaltungsstreitigkeiten
 
 

Oberster Gerichtshof der Apostolischen Signatur
Sententia definitiva vom 27.11.2012, Prot. N. 45695/11 CA


Kläger Rev.dus X
Belangte Partei Congregatio pro Clericis
Gegenstand Suspensionis
coram Lajolo
Inhalt Recursus non est pertractandus: Non proponitur.
Anmerkungen Cf. L’attività della Santa Sede 2012, p. 628.
Rechtsquellen 
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Legenda
 
Canones des CIC1983
Alle in den Entscheidungen (sowohl im Teil in iure als auch im Teil in facto) erwähnten Canones sind als Quellen angegeben.
In Fettschrift werden diejenigen Canones angezeigt, die den Hauptgegenstand der Entscheidung bilden oder zu denen die Entscheidung ein Auslegungsprinzip formuliert.
In Kursivschrift werden diejenigen Canones des CIC von 1983 angezeigt,
- die nicht im Text der Entscheidung genannt sind, mit denen sich die Entscheidung aber befasst;
- die denjeingen Canones des CIC1917 entsprechen, von denen die - vor 1983 gefällte - Entscheidung handelt.

Andere Quellen
Es werden alle Quellen angegeben, die im Text Entscheidung (in iure oder in facto) erwähnt sind.
CIC cann. 47; 58 § 1; 128; 1353
PB art. 123 § 2;  
LP art. 34 § 2; art. 101
Leitsätze
1. Quaestio praeliminaris ponitur utrum, necne, coram Signatura Apostolica in iudicio contentioso administrativo pertractanda sit impugnatio actus singularis administrativi iam per alium actum singularem administrativum revocati (in casu, recursu hierarchico coram competenti Curiae Romanae Dicasterio proposito, Episcopus impugnatum actum revocat, qua de re idem Dicasterium recursum hierarchicum peremptum propter obiectum contentionis cessatum declarat; unde recursus ad Signaturam Apostolicam).
2. Quae quaestio praeliminaris negative dimittenda est, ideoque recursus contentiosus administrativus de legitimitate non proponitur, si et quatenus vel nullum praeiudicium recurrenti inde illatum probetur vel recurrens reparationem damnorum usque ad dubium concordatum coram Signatura Apostolica non petierit (in casu ad iurisprudentiam Signaturae Apostolicae remittitur).
3. Quod damnum nullum recurrenti illatum fuerit demonstratur ex vi suspensiva recursus, ex scandalo minime ex actu impugnato exorto et simul ex decisionibus ab auctoritatibus competentibus, recursu hierarchico tamen alienis, sumptis, modo ac notitia de actu administrativo lato acceperant.
1. Als Vorfrage stellt sich, ob vor der Apostolischen Signatur in einem verwaltungsgerichtlichen Verfahren die Anfechtung eines Verwaltungsakts im Einzelfall zu behandeln ist, der bereits durch einen anderen Verwaltungsakt im Einzelfall widerrufen wurde, oder nicht. (Im vorliegenden Fall hatte, nachdem eine hierarchische Beschwerde beim zuständigen Dikasterium der Römischen Kurie eingereicht worden war, der Bischof den angefochtenen Akt widerrufen, weshalb dieses Dikasterium die hierarchische Beschwerde mangels einer Streitsache für erloschen erklärt hatte; daraus hatte sich der Rekurs an die Apostolische Signatur ergeben.)
2. Diese Vorfrage ist negativ zu bescheiden, und daher ist die verwaltungsgerichtliche Beschwerde de legitimitate nicht zugelassen, wenn und soweit entweder kein Nachteil für den Beschwerdeführer nachgewiesen wird oder der Beschwerdeführer bis zur Streitfestlegung vor der Apostolischen Signatur keinen Schadensersatz beantragt hat. (Im vorliegenden Fall war auf die Rechtsprechung der Apostolischen Signatur verwiesen worden.)
3. Dass dem Beschwerdeführer kein Schaden entstanden ist, ergibt sich aus der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, daraus, dass aus dem angefochtenen Akt nicht das geringste Ärgernis entstanden ist, und zugleich aus den Entscheidungen, die mit der Beschwerde nicht befasste zuständige Autoritäten getroffen hatten, sobald sie vom erlassenen Verwaltungsakt Kenntnis erlangt hatten.
 Italienisch - Französisch

Autor der Leitsätze (auf Latein): © G. Paolo Montini
Deutsche Übersetzung: © Johannes Fürnkranz

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