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Rechtsprechung der Apostolischen Signatur über Verwaltungsstreitigkeiten
 
 

Oberster Gerichtshof der Apostolischen Signatur
Decretum Secretarii vom 20.01.2012, Prot. N. 46187/11 CA


Kläger D.ni X, Y et alii
Belangte Partei Congregatio pro Clericis
Gegenstand De usu ecclesiae S. I.
Fundstelle IE 26 (2014) 99-102; W.L. Daniel, Ministerium Iustitiae II, 383-388
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Übersetzungen angl.: W.L. Daniel, Ministerium Iustitiae II, 383-388; it., IE 26 (2014) 99-102
Inhalt Recursus reicitur.
Rechtsquellen 
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Legenda
 
Canones des CIC1983
Alle in den Entscheidungen (sowohl im Teil in iure als auch im Teil in facto) erwähnten Canones sind als Quellen angegeben.
In Fettschrift werden diejenigen Canones angezeigt, die den Hauptgegenstand der Entscheidung bilden oder zu denen die Entscheidung ein Auslegungsprinzip formuliert.
In Kursivschrift werden diejenigen Canones des CIC von 1983 angezeigt,
- die nicht im Text der Entscheidung genannt sind, mit denen sich die Entscheidung aber befasst;
- die denjeingen Canones des CIC1917 entsprechen, von denen die - vor 1983 gefällte - Entscheidung handelt.

Andere Quellen
Es werden alle Quellen angegeben, die im Text Entscheidung (in iure oder in facto) erwähnt sind.
CIC cann. 57 § 2; 1214
PB art. 123 § 1
LP art. 76 § 1, n. 3
Leitsätze
1. Recursus contentiosus administrativus reiciendus est quia haud exstat lex, quae asseritur violata (cf. art. 76, § 1, n. 3 LP), si recurratur ob usum ecclesiae sat limitatum; nam can. 1214 non statuit quoties cultus divinus in ecclesia subsidiaria exerceri debeat (in casu ecclesia, reductione in usum profanum illegitima a competenti Curiae Romanae Dicasterio declarata, ab Episcopo deputata fuerat, ad instantiam eiusdem Dicasterii per recursum hierarchicum aditi, ad funera necnon ad festum Patroni celebranda).1. Die verwaltungsgerichtliche Beschwerde ist zurückzuweisen, weil kein Gesetz besteht, dessen Verletzung behauptet wird (vgl. Art. 76 § 1, 3° LP), wenn die Beschwerde wegen des ziemlich eingeschränkten Gebrauchs einer Kirche eingelegt wird; denn can. 1214 legt nicht fest, wie oft in einer Filialkirche ein Gottesdienst durchzuführen ist. (Im vorliegenden Fall war die Kirche, nachdem vom zuständigen Dikasterium der römischen Kurie die Rechtswidrigkeit ihrer Rückführung zum profanen Gebrauch erklärt worden war, vom Bischof auf Verlangen des selben Dikasteriums, das mit der hierarchischen Beschwerde angerufen worden war, für die Feier von Begräbnissen und des Patronatsfestes bestimmt worden.)
 Italienisch - Französisch
Kommentare J. Canosa, «I diversi effetti della tutela garantita dal diritto amministrativo canonico», IE 26 (2014) 103-111

Autor der Leitsätze (auf Latein): © G. Paolo Montini
Deutsche Übersetzung: © Johannes Fürnkranz

Zitierfähiger Link zu dieser Seite: https://www.iuscangreg.it/stsa?id=25&lang=DE