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Rechtsprechung der Apostolischen Signatur über Verwaltungsstreitigkeiten
 
 

Oberster Gerichtshof der Apostolischen Signatur
Decretum Praefecti vom 10.01.2014, Prot. N. 47637/13 CA


Kläger D.na N.
Belangte Partei Pontificium Consilium pro Laicis
Gegenstand Dimissionis a consociatione
Fundstelle Apoll 89 (2016) 372-374
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Übersetzungen it., Apoll 89 (2016) 375-378
Inhalt Recursus non admittitur ad disceptationem.
Rechtsquellen 
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Legenda
 
Canones des CIC1983
Alle in den Entscheidungen (sowohl im Teil in iure als auch im Teil in facto) erwähnten Canones sind als Quellen angegeben.
In Fettschrift werden diejenigen Canones angezeigt, die den Hauptgegenstand der Entscheidung bilden oder zu denen die Entscheidung ein Auslegungsprinzip formuliert.
In Kursivschrift werden diejenigen Canones des CIC von 1983 angezeigt,
- die nicht im Text der Entscheidung genannt sind, mit denen sich die Entscheidung aber befasst;
- die denjeingen Canones des CIC1917 entsprechen, von denen die - vor 1983 gefällte - Entscheidung handelt.

Andere Quellen
Es werden alle Quellen angegeben, die im Text Entscheidung (in iure oder in facto) erwähnt sind.
CIC can. 308
Leitsätze
1. Ius defensionis in recursu hierarchico, iuxta Signaturae Apostolicae iurisprudentiam, nec requirit publicationem actorum nec interrogationem testium ex parte auctoritatis administrativae nec oralem recurrentis defensionem coram Superiore hierarchico.
2. Gravitas factorum consistit in eorum permanentia et iteratione (in casu animadvertuntur «modi agendi permanentes et crises, qui relationes communitatis perturbant quique iterati facta gravia deveniunt»).
3. Per emendationem decisionis Auctoritatis ecclesiasticae inferioris quoad redintegrationem in vita extra consociationem, securitatem socialem et assistentiam sanitariam iuxta caritatem et aequitatem, accurata determinatione in adnexo ad decretum Superioris hierarchici facta, servata evaduntur praescripta ad rem statutorum consociationis.
Cf. maximae prot. n. 47637/13 CA – DD.
1. Das Verteidigungsrecht im Rahmen der hierarchischen Beschwerde verlangt nach der Rechtsauffassung der Apostolischen Signatur weder eine Offenlegung der Akten noch eine Befragung von Zeugen durch die Verwaltungsautorität noch eine mündliche Verteidigung des Beschwerdeführers vor dem hierarchischen Oberen.
2. Die Schwere der Tatsachen besteht in deren Dauerhaftigkeit und Wiederholung. (Im vorliegenden Fall waren "dauerhafte Verhaltensweisen und Krisen, die die gemeinschaftlichen Beziehungen stören und die durch Wiederholung zu schweren Tatsachen wurden", wahrgenommen worden.)
3. Durch die Verbesserung der Entscheidung der untergeordneten kirchlichen Autorität bezüglich der Wiedereingliederung in das Leben außerhalb der Vereinigung, der sozialen Sicherheit und der Gesundheitsfürsorge nach Nächstenliebe und Billigkeit - was im Anhang zum Dekret des hierarchischen Oberen genau bestimmt wurde - erweisen sich die einschlägigen Vorschriften der Statuten der Vereinigung als beachtet.
Vgl. Leitsätze Prot. N. 47637/13 CA - DD.
 Italienisch - Französisch
Kommentare C. Begus, «Adnotationes in Decreta», Apoll 89 (2016) 397-411

Autor der Leitsätze (auf Latein): © G. Paolo Montini
Deutsche Übersetzung: © Johannes Fürnkranz

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